Gut geschützt aufwachsen – Teil 2

Der Einstieg in die Jugend markiert einen ganz besonderen Abschnitt im Leben einer Familie. Anlass genug zu prüfen, wie sich der Nachwuchs rundum absichern lässt. Im zweiten Teil unserer dreiteiligen Serie „Kinderabsicherung“ zeigen wir welche Angebote für das Alter 11 bis 18 Jahre unter anderem sinnvoll wären.  

Existenzsicherung

Eine Haftpflichtversicherung kann für die finanziellen Folgen von Schäden aufkommen, die die eigenen Kinder verursachen, solange diese ihre Ausbildung oder ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben. Einige Teenager starten bereits mit 16 Jahren in die Berufswelt und sind nicht mehr über die Familienversicherung ihrer Eltern versichert. Die Jungverdiener sollten ab dem Zeitpunkt eine eigene private Haftpflichtversicherung abschließen. Die Versicherungssumme sollte in der Regel mindestens 3 Mio. Euro betragen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig – für Angehörige vieler Berufsgruppen aber oft teuer. Wird der Vertrag schon im Kindesalter abgeschlossen, bleibt der günstige Tarif in der Regel ein Leben lang erhalten, unabhängig von der späteren Berufswahl. Im Fall einer Berufs- bzw. Schulunfähigkeit erhalten Sohn oder Tochter die vertraglich vereinbarte Berufsunfähigkeit, die bis zu 1500 Euro im Monat betragen kann. Im Erwachsenenalter kann die Versicherungssumme erhöht werden.

Sogenannte Dread-Disease-Policen zahlen einmalig die vereinbarte Versicherungssumme, wenn der Kunde eine von zahlreichen mit der Police abgesicherten schweren Krankheiten erleidet, zum Beispiel Krebs oder Multiple Sklerose. Solche Verträge gibt es auch für Kinder. Die Versicherungssumme schafft Eltern finanziellen Spielraum, sich intensiv um das kranke Kind zu kümmern, kann teure Behandlungen und eventuelle Umbauten in der Wohnung ermöglichen. Versichern sich die Eltern mit einer Dread-Disease-Police, sind die Kinder in der Regel kostenfrei und ohne Gesundheitsprüfung mit einem Teil der Versicherungssumme abgesichert.

Gesundheitsversorgung

Vor allem wenn das Kind über eine gesetzliche Krankenkasse versichert ist, empfehlen sich Zusatzversicherungen – und zwar sowohl für stationäre als auch für ambulante Behandlungen. Ein Abschluss ist von Geburt an möglich. Ist ein Elternteil bereits über eine Zusatzpolice abgesichert, lässt sich der Nachwuchs im Allgemeinen ohne Gesundheitsprüfung im selben Tarif bei der gleichen Gesellschaft versichern. Eine Zahnzusatzversicherung kann unter anderem die Kosten kieferorthopädischer Behandlungen übernehmen.

Vermögensaufbau

Egal, ob das Geld für die Ausbildung gedacht ist oder für größere Anschaffungen: Je früher der Vermögensaufbau beginnt, desto besser. Einzahlungen in Fondssparpläne für Kinder sind bereits ab 10 Euro pro Monat möglich. Einige Anbieter erheben bis zur Volljährigkeit keine Depotgebühren.

Haben Sie Fragen zur Absicherung Ihrer Kinder? Für einen individuellen und unverbindlichen Beratungstermin nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie.

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