Absicherung der Arbeitskraft

Arbeitsunfähig? Optimaler Schutz für den Ernstfall

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft ist für Anja Brennecke eine der wichtigsten Entscheidungen überhaupt: "Um finanziell über die Runden zu kommen, falls man seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, sollte man rund 80 Prozent seines aktuellen Nettogehalts absichern", rät die Expertin für Einkommenssicherung bei Swiss Life Deutschland. Moderne Policen erlauben oft eine Aufstockung der Versicherungssumme innerhalb einer festgelegten Frist, zu bestimmten Stichtagen oder zu Lebensereignissen wie der Geburt eines Kindes. Besonders vorteilhaft: Es fällt keine neue Gesundheitsprüfung an. Drei Beispiele:

1. Clara P., 31, Architektin
Fünf Jahre lang hat Clara P. in einem großen Architekturbüro gearbeitet - zuletzt als Teamleiterin. Kurz nach ihrem Berufseinstieg ist sie dem Rat ihres Freundes gefolgt, einen Berufsunfähigkeitsschutz (BU) abzuschließen und zusätzlich eine Dread-Disease-Police. Diese Versicherung zahlt ihr im Falle der Leistungspflicht einmalig 100.000 Euro, falls bei ihr eine von zahlreichen im Vertrag aufgelisteten schweren Krankheiten eintritt, zum Beispiel Krebs oder Schlaganfall. Zum Jahresbeginn hat sich Clara P. mit einem Kollegen selbständig gemacht. Für sie ein guter Anlass, ihren Versicherungsschutz checken zu lassen. Clara P.s Proventus Beraterin stellt fest, dass der BU-Schutz ausreichend ist und empfiehlt der Selbständigen, die Dread-Disease-Versicherung um 25.000 Euro aufzustocken. Falls Clara P. wegen einer schweren Erkrankung nicht arbeitsfähig sein sollte, dauert es in der Regel einige Monate, bis die BU-Rente erstmals gezahlt wird. Die Leistung aus der Dread-Disease-Versicherung kann helfen, diese Zeit zu überbrücken und laufende Kosten des neugegründeten Unternehmens zu decken.

2. Peggy Z., 37, Sachbearbeiterin
Mit zwei Einkommen fiel es dem Ehepaar Z. leicht, über die Jahre genügend Eigenkapital für den Kauf eines Reihenhauses anzusparen. Vor sechs Monaten war Einzug - rechtzeitig zur Geburt der Zwillinge Marie und Jonas. Vor drei Wochen ist Peggy Z. wieder in Vollzeit als Sachbearbeiterin eines Versandhauses eingestiegen. Ihr Mann ist in seinem Job als Handelsvertreter in Elternzeit gegangen und will sich die nächsten drei Jahre um die Kinder kümmern. Peggy Z. hat vor einigen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung über 1.000 Euro abgeschlossen - die Hälfte ihres Nettogehalts. Das schien ihr ausreichend, weil im Ernstfall noch das Einkommen ihres Mannes zur Verfügung gestanden hätte. Da das aktuell nicht der Fall ist, hat die Familie gemeinsam mit ihrem Proventus Berater entschieden, den Versicherungsschutz der Mutter auf 80 Prozent des derzeitigen Nettogehalts zu erhöhen.

Policen sichern Berufsunfähigkeit ab

3. Noah K., 21, Dachdecker
Die dreijährige Ausbildung zum Dachdecker hat Noah K. als Jahrgangsbester bestanden. Mit seinem Ausbildungsgehalt von 850 Euro im Monat kam er gerade so hin, das Leben in der Großstadt ist teuer. Seit ihn sein Lehrbetrieb als Gesellen übernommen hat, erhält er gut 2.000 Euro pro Monat. Die Proventus-Beraterin seiner Eltern hat Noah dazu geraten, seine Arbeitskraft frühzeitig abzusichern. Klassische BU-Tarife sind für Angehörige vieler Handwerksberufe in der Regel teurer als für Angestellte mit Bürotätigkeit. Die Beraterin empfahl deshalb eine Grundfähigkeitsversicherung. Diese zahlt im Falle der Leistungspflicht eine monatliche Rente, falls der Versicherte mindestens eine von mehreren festgelegten Sinnesfunktionen oder motorischen Fähigkeiten verliert (z. B. Sprechen oder Treppensteigen). Da sein Gehalt deutlich gestiegen ist, nutzt der Geselle nun die Chance, die Police an den neuen Verdienst anzupassen.

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